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Schachtfahrt anfragen

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Schachtfahrt anfragen

Möchten Sie einmal hautnah erleben, wie es 1000 Meter und tiefer unter der Erde aussieht? Wir begeben uns mit Ihnen auf eine interessante und informative Reise in das Innere Konrads. Wir zeigen Ihnen, wie unter Tage gearbeitet wird und wo später der radioaktive Abfall endgelagert wird.

Konrad im Überblick

Microsite Konrad

Konrad im Überblick

Mit der Microsite Konrad informiert das Bundesamt für Strahlenschutz zur besseren Veranschaulichung mit bewegten Bildern und grafischen Animationen über das zukünftige Endlager Konrad in Salzgitter.

ODL-Messwerte

ODL-Messwerte

ODL-Messwerte

Das Bundesamt für Strahlenschutz überwacht kontinuierlich die Umweltradioaktivität über ein deutschlandweites, engmaschiges Messnetz. Rund 1.800 Messpunkte, die sogenannten ODL-Sonden, messen die Ortsdosisleistung (ODL).

Themen

Endlager KonradDie Eignung Konrads als Endlager

In 800 bis 1.300 Meter Tiefe der Schachtanlage Konrad befinden sich eisenhaltige Gesteinsschichten, in denen die radioaktiven Abfälle endgelagert werden sollen. Die Grube ist für ein Eisenerzbergwerk außergewöhnlich trocken. Die darüber liegende, 160 bis 400 Meter dicke Deckschicht aus Tonsteinen dichtet die Grube gegen das oberflächennahe Grundwasser und den Stichkanal Salzgitter ab.

Endlager KonradDie geologische Beschaffenheit Konrads

Das Eisenerzvorkommen der Schachtanlage Konrad, in dem radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung eingelagert werden sollen, entstand vor etwa 150 Millionen Jahren im Erdzeitalter des Jura.

Endlager KonradGebirgsmechanik und Seismologie

Der Standort Konrad liegt in einer tektonisch sehr ruhigen Zone Deutschlands. Die letzten relevanten tektonischen Bewegungen in der Umgebung des Standorts fanden vor etwa fünf Millionen Jahren statt.

Radioaktive AbfälleTransporte zum Endlager Konrad

Bis jetzt steht in Deutschland kein betriebsbereites, genehmigtes Endlager für radioaktive Abfälle zur Verfügung. Aber bereits heute lagern große Mengen radioaktiver Abfälle in dezentralen Zwischenlagern. Für den zukünftigen Betrieb des Endlagers Schacht Konrad ist es selbstverständlich, mögliche Risiken, die von der Anlieferung radioaktiver Abfälle ausgehen könnten, zu untersuchen und möglichst umfassende Kenntnis zu haben – unabhängig von der Tatsache, dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weder die Transporte durchführt noch diese genehmigt.

Radioaktive AbfälleRadioaktivität und Strahlung

Als Radioaktivität bezeichnet man die Eigenschaft bestimmter Atomkerne (Radionuklide), sich ohne äußere Einwirkung selbst in andere Kerne umzuwandeln. Dabei wird energiereiche Strahlung (Alpha-, Beta-, Gamma- oder Neutronenstrahlung) ausgesendet. Es gibt sowohl in der Natur vorkommende, natürliche Radionuklide als auch durch kernphysikalische Prozesse erzeugte künstliche Radionuklide.

Radioaktive AbfälleZwischenlagerung radioaktiver Abfälle

Die Endlagerung aller in Deutschland angefallenen und noch anfallenden radioaktiven Abfälle erfolgt in Deutschland. Bis jetzt steht in Deutschland kein betriebsbereites genehmigtes Endlager für radioaktive Abfälle zur Verfügung. Daher werden anfallende radioaktive Abfälle in eigens dafür errichteten Lagerhallen, sogenannten Zwischenlagern, bis zu ihrer Endlagerung aufbewahrt.

Radioaktive AbfälleProduktkontrolle der Abfälle

Zur Gewährleistung der Sicherheit werden die radioaktiven Abfälle vor der Endlagerung diversen Prüfverfahren unterzogen. Dabei hat sich eine Kombination aus Kontrolle der Konditionierung (endlagergerechte Verpackung) und Stichprobenprüfung bewährt.

UmbauDauer des Umbaus von Schacht Konrad zu einem Endlager

Bis 2022 soll der Umbau von Schacht Konrad zu einem Endlager abgeschlossen sein. Diesen Termin hat die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) dem BfS mitgeteilt. Das Unternehmen ist mit dem Umbau beauftragt. Das BfS hat darauf hingewiesen, dass dieser Termin zu halten sei und der Gesellschaft dafür seine Unterstützung angeboten.

Radioaktive AbfälleEntstehung radioaktiver Abfälle

Im Endlager Schacht Konrad dürfen laut Planfeststellungsbeschluss 303.000 Kubikmeter radioaktiver Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung (schwach- und mittelradioaktive Abfälle) eingelagert werden. Das sind etwa 50 Prozent aller deutschen radioaktiven Abfälle. Diese beinhalten aber nur rund 1 Prozent der Gesamtaktivität.

Themen-Websites des BfS

Das Gebäudes des Hauptsitzes in Salzgitter

Bundesamt für Strahlenschutz

Verantwortung für Mensch und Umwelt: Das BfS arbeitet für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch ionisierende und nichtionisierende Strahlung.

www.bfs.de

Fördergerüst und Schachthalle Schacht Asse 2

Schachtanlage Asse II

Die Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel ist ein rund 100 Jahre altes Kali- und Salzbergwerk in das zwischen 1967 und 1978 radioaktive Abfälle eingelagert wurden. Seit 2009 ist das Bundesamt für Strahlenschutz Betreiber der Asse und ist damit beauftragt die radioaktiven Abfälle zurückzuholen und die Schachtanlage stillzulegen.

www.asse.bund.de

Endlager Morsleben - Luftaufnahme

Endlager Morsleben

Die Schachtanlage Bartensleben in Morsleben diente der Kali- und Salzgewinnung, bevor sie 1971 zum Endlager für radioaktive Abfälle wurde. Bis 1998 wurden hier zunächst Abfälle aus Kernkraftwerken der DDR und später auch aus der Bundesrepublik Deutschland eingelagert. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat nun die Stilllegung des Endlagers beantragt.

www.endlager-morsleben.de

© Bundesamt für Strahlenschutz