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Endlager Konrad (Link zur Startseite)


Warum Konrad als Endlager geeignet ist.

In der Schachtanlage Konrad befinden sich die eisenhaltigen Gesteinsschichten, in denen die radioaktiven Abfälle endgelagert werden sollen, 800 bis 1.300 Meter unter der Erdoberfläche. Die Grube ist für ein Eisenerzbergwerk außergewöhnlich trocken. Die darüber liegende, bis zu 400 Meter dicke Deckschicht aus Tonsteinen dichtet die Grube gegen das oberflächennahe Grundwasser und den Stichkanal Salzgitter ab.

Zwischen 1975 und 1982 führte die damalige Gesellschaft für Strahlenforschung (heute: Helmholtz Zentrum München) umfangreiche Analysen und Prüfungen zur Geologie, Hydrogeologie, Gebirgsmechanik, Seismologie und zur Sicherheit des Endlagers durch. Außerdem waren die hydrochemischen Verhältnisse der Grundwasserleiter und die hydrologischen Gegebenheiten Gegenstand der Analysen. Weiterhin wurden die Eigenschaften der unterschiedlichen Gesteinsschichten als Ausbreitungsbarriere für Radionuklide hinsichtlich Durchlässigkeit und Sorptionsverhalten, die gebirgsmechanischen Verhältnisse in der Umgebung von Einlagerungskammern, Einlagerungsfeldern und des gesamten Grubengebäudes sowie die seismische Stabilität des Standortes geprüft.

Durch die günstigen geologischen Gegebenheiten, die mächtige großflächige Tonschichten über den Einlagerungsfeldern, können keine Radionuklide aus dem Einlagerungsbereich in die Biosphäre gelangen.

Setzen von Klebeankern mit Bohrwagen zur Vorbereitung der Einlagerungsstrecke.Setzen von Klebeankern mit Bohrwagen zur Vorbereitung der Einlagerungsstrecke.

Das Endlager Konrad entspricht den Anforderungen des Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandort (AkEnd) in Bezug auf den einschlusswirksamen Gebirgsbereich. Das ist der Teil der geologischen Barrieren, der bei normaler Entwicklung des Endlagers und im Zusammenwirken mit technischen und geotechnischen Barrieren den Einschluss der Abfälle über den vom AkEnd geforderten Isolationszeitraum von einer Million Jahre sicherstellen muss.

Der AkEnd war ein vom BMU eingesetzter unabhängiger Arbeitskreis, der im Februar 1999 seine Arbeit aufnahm und im Dezember 2002 beendete. Er hatte die Aufgabe, wissenschaftlich fundierte Kriterien für die Suche nach einem Endlagerstandort in Deutschland für radioaktiven Abfall aufzustellen. „Von großer Bedeutung für den Endlagerstandort ist“, laut AkEnd, „die geologische Gesamtsituation, die eine möglichst langfristige Isolation der Abfälle zum Schutz von Mensch und Umwelt sicherstellt“.

Wenn Sie mehr über die Eignung des Endlagers Konrad wissen möchten, können Sie sich hier vertiefende Informationen als PDF herunterladen oder klicken Sie auf Experteninformationen!

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