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Endlager Konrad (Link zur Startseite)


Wie der radioaktive Abfall im Volumen reduziert und verpackt wird.

Bevor radioaktiver Abfall endgelagert werden kann, durchläuft er noch eine spezielle Behandlung und wird anschließend verpackt. Diese Behandlung und/oder Verpackung der radioaktiven Abfälle nennt man Konditionierung.

Flüssige Abfälle werden entweder eingedampft oder zementiert. Feste Abfälle werden zerkleinert, getrocknet, verbrannt, verpresst oder zementiert. Sind die Abfälle erst einmal zu Abfallprodukten (zum Beispiel Feststoffe, Presslinge oder Konzentrate) verarbeitet, werden sie in zugelassenen und standardisierten Behältern verpackt.

Zylindrische Betonbehälter aus Normal- oder Schwerbeton nutzt man in der Regel für fixierte Abfälle. Sie werden mit Fässern, in denen sich radioaktive Abfälle befinden, in der Größenordnung 200 bzw. 400 Liter gefüllt. Vorhandene Hohlräume gießt man anschließend mit Beton aus, bevor Korpus und Deckel letztlich miteinander verbunden werden.

Zylindrische Gussbehälter besitzen je nach Anforderung unterschiedliche Abmessungen und Wandstärken. Sie werden meist für die Verpackung von unfixierten Abfällen genutzt. Auch hier wird der Deckel dauerhaft mit dem Behälterkörper verbunden.

Container sind großvolumige quaderförmige Behälter aus Stahlblech, armiertem Beton oder Gusswerkstoff, die es in unterschiedlichen Ausführungen in Bezug auf Größe und Wandstärken gibt. Der größte Container mit knapp elf Kubikmetern nimmt bis zu 28 Zweihundert-Liter-Fässer auf, bevor auch er auf Dauer verschlossen wird.

Verladen der endlagerungsfähigen Abfallbehälter.Verladen der endlagerungsfähigen Abfallbehälter.

Verantwortlich für die Konditionierung sind die Verursacher selbst – also die Kernkraftwerke, Forschungseinrichtungen oder Betriebe aus der kerntechnischen Industrie. Ihnen obliegt es auch, welche Form der Verpackung sie wählen. Wichtig ist, dass diese zugelassen ist.

Unterschiedliche radioaktive Abfälle dürfen laut Endlagerungsbedingungen zwar zusammen verpackt, jedoch muss eine Reaktion zwischen Abfall, Fixierungsmittel (meist Beton) und Verpackung weitestgehend ausgeschlossen werden.

Wenn Sie mehr über die Konditionierung von schwach- und mittel radioaktivem Abfall wissen möchten, können Sie sich hier vertiefende Informationen als PDF herunterladen oder klicken Sie auf Experteninformationen!

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