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Endlager Konrad (Link zur Startseite)


Wo der radioaktive Abfall zurzeit lagert.

Circa 94.000 Kubikmeter schwach und mittelradioaktiver Abfall in konditionierter, das heißt verarbeiteter und verpackter Form, lagern heute schon über Tage (Stand Ende 2008) in den Kernkraftwerken, in Großforschungseinrichtungen und in den elf Landessammelstellen der Bundesländer.

Wie immer man heute zur friedlichen Nutzung der Kernenergie steht – für die Entsorgung des bisher angefallenen und bis zum geplanten Atomausstieg 2020 anfallenden radioaktiven Abfälle ist Deutschland selbst verantwortlich. Auch andere Staaten sehen die Entsorgung radioaktiver Abfälle als nationale Aufgabe an. Den Abfall zu exportieren, scheidet also aus. Ihn auf den Mond zu schießen, im Meer zu versenken oder in der Antarktis einzulagern, stellen keine ernst zu nehmenden Lösungen dar oder wären rechtswidrig.

Insgesamt 400.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle könnten in Deutschland zwischengelagert werden. Bis zum Jahr 2040 rechnet man mit circa 280.000 Kubikmeter konditionierter Abfälle, die im Endlager Konrad endelagert werden sollen.

Unter Strahlenschutzgesichtspunkten stellt eine oberirdische Zwischenlagerung auch bei schwach- und mittelradioaktivem Abfall und trotz technischer Barrieren durch die Verpackung oder das Lager immer eine potenzielle Gefahr für die Biosphäre dar.

Von den Abfällen geht ionisierende Strahlung aus, daher müssen sie ständig überwacht werden. Bei der Endlagerung in tiefen stabilen geologischen Schichten, die von der Biosphäre abgeschlossen sind, ist dies nach einem vollständigen Verschluss der Schachtanlage nicht mehr erforderlich.

Wenn Sie mehr über die Zwischenlagerung von schwach- und mittel radioaktivem Abfall wissen möchten, können Sie sich hier vertiefende Informationen als PDF herunterladen oder klicken Sie auf Experteninformationen!

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